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Das Seminar in der Seminarstraße

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In der Seminarstraße wurden keine Pfarrer ausgebildet, sondern Lehrer. Beide predigen, nur die einen mit Rotstift. 1873 entstand hier das erste preußische Lehrerseminar Schleswig-Holsteins. Das Hauptgebäude aus gelben Ziegeln folgte 1877/78 nach Plänen des Berliner Architekten Gustav Knoblauch. Gotische Anklänge, strenge Symmetrie, Ordnung als Bauprinzip. 1923 wurde das Seminar geschlossen, es folgte eine Aufbauschule, aus der das Gymnasium hervorging, benannt nach dem Agrarforscher Ludwig Meyn. Uetersen ist da unkompliziert: Was Seminarstraße heißt, hatte ein Seminar.

Wie diese Bilder entstehen

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Der Entstehungsprozess ist von Bild zu Bild verschieden.

 

Wo es möglich ist, male ich vor Ort, mit direktem Blick auf das, was von der Geschichte heute noch steht.

 

Bei anderen Motiven, etwa der Pferdebahn, gibt es diesen Ort in seiner historischen Form längst nicht mehr, dort setzt sich das Bild aus verschiedenen alten Fotografien zusammen, die im Kopf erst zu einer Szene werden müssen.

 

Die Recherche dazu dauert oft lange, mit Besuchen im Stadtarchiv und dem Durchsuchen alter Aufnahmen und Dokumente.

 

Am spannendsten ist für mich dabei, durch die Stadt zu gehen und in Gedanken die verschiedenen Fassungen eines Ortes übereinanderzulegen: Hier jetzt eine Straße, davor stand hier eine Mühle, davor vielleicht noch etwas anderes. Uetersen zeigt sich dann nicht als ein Ort, sondern als mehrere, die sich überlagern.

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Mehr zur Entstehung einzelner Bilder, mit alten Fotos und ergänzenden Informationen, gibt es im Making-of per E-Mail.

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